Auf diesen Seiten möchten wir euch über die Entstehung unserer neuen CD im Strange Sound Studio informieren. Interessant dürfte dies gerade auch für Nichtmusiker sein, da wir hier auch einen Blick hinter die Kulissen bieten wollen.
Auch die nächste Hürde wurde genommen. Die Platte ist fertig gemischt
und befindet sich z.Z. in Schifferstadt bei Markus Ball. Er wird die
Platte mastern. Beim Mastern wird der nötige Druck erzeugt und das
Frequenzspektrum
erweitert, was der Platte dann eine Räumlichkeit und einen satten Sound
gibt. Da das Cover/Booklet auch bereits fertig ist, kann die Platte
eventuell schon Ende der Woche ins Presswerk geschickt werden. Drückt
uns die Daumen!
Die Band begann am Samstag mit den Proben für die Live-Shows und man merkte schon, dass die Jungs schon länger nicht mehr zusammen gespielt haben. Aber nach ein oder zwei Proben, werden Arilyn wieder in Form sein um die Platte bestmöglichst zu präsentieren. Es werden auch noch ein Paar überraschungen für das Live-Programm eingebaut, aber davon könnt ihr euch ja bereits am 4.Mai selbst überzeugen.
Noch 4 Wochen dann hat das Warten ein Ende. über Ostern wurde schon mal mit dem
Mischen angefangen und bedingt durch die letzten Informationen der
Plattenfirma steht der Release Ende April definitiv. Der Cover-Track
eines 80'er Jahre Titels hat es doch nicht auf die CD geschafft. Beim
kollektiven Ur-Hören der Platte letzten Mittwoch, hat sich die Band
entschieden nur eigene Songs aufs Album zu nehmen. Die Platte ist sehr
homogen und der Cover-Track paßt letztlich nicht auf das Album. Das
Cover/Booklet ist gerade im Test-Druck. Die Band ist fast nicht mehr zu
halten und morgen beginnen auch die Proben für die "Tomorrow never
comes"-Tour. Die Konzert-Termine erfahrt ihr natürlich rechtzeitig.
Also, macht schon mal Werbung und freut euch auf Ende April!
Der 22.03. wird in unsere Bandgeschichte eingehen. Unser erstes Studioalbum ist komplett aufgenommen. Jede Spur, jedes Take ist nun "auf Band"! Eigentlich unfassbar, aber die Vorab-Mixe der bereits fertigen Songs haben nochmal die letzten Kräfte mobilisiert und so sang Christian am Freitag die letzten 3 Songs komplett ein. Die beiden Jürgens, konnten es kaum glauben, aber um 23.00 Uhr hieß es "Alles im Kasten"! Da war das Wochenende gerettet. Auch die Studiocrew die uns 6 Monate ertragen mußte ist happy und die Stimmung könnte nicht besser sein.
Am Mittwoch trifft sich jetzt die komplette Band und hört die gesamte Platte an. Dort wird dann besprochen, wie man die Platte mischen wird. über das Osterwochenende werden sich Christof und Christian dann im Studio von Markus Ball einquartieren und die Platte mischen. D.h. "Tomorrow never comes" wird Ende April als CD in den Läden stehen. Wir alle sind natürlich sehr froh, daß die Aufnahmen endlich fertig sind. 6 Monate sind schon eine lange Zeit. Obwohl es natürlich auch mal kleinere Reibereien gab, lief es super. Jetzt heißt es nur noch mischen und mastern und dann geht die Scheibe ab ins Presswerk. An dieser Stelle wollen wir auch nochmal "Danke" sagen an alle, die an dieser Scheibe beteiligt gewesen sind, also Studio-Crew bestehend aus Marko, Mario und Patty, der "Muse" Kai, und den vielen anderen Helfern. Thank you and enjoy our Music!!!
Das Puzzle ist fast fertig. Die letzten beiden Songs werden am Wochenende eingesungen und dann ist das Album fertig. Schlappe 6 Monate hat man sich nun schon mit der Technik geknüppelt, ist dem Termindruck erlegen und hat sich freundschaftlich immer wieder aufs Maul gehauen. Aber, das ist "Aufnehmen", das ist Musik. Man kann so eine Aufnahme mit einer Schwangerschaft vergleichen. Im Moment beginnen gerade die Wehen. Der Druck spannt sich nochmal an, aber bald ist alles vorbei.
über Ostern wird man dann endlich bei Markus Ball zu Gast sein, um die Platte bestmöglich zu mischen und das Mastering über die Bühne zu bringen. Außerdem haben sich viele, viele Live-Termine für dieses Jahr ergeben. Sobald wir genaue Infos haben, sind sie im Bereich "On the road" abrufbar. Arilyn werden definitiv etliche Live-Gigs in 2002 absolvieren um das Album zu promoten. Release April ist sicher.
Ja ihr lest richtig, die letzten beiden Aufnahmewochen brechen an und dann ist das Album im Kasten. Lange hat es gedauert, viel länger als alle vermuteten, aber das Ergebnis wird die lange Arbeitszeit erklären. Neben einigen kleinen technischen Fehlern und dem Totalverlust der PC-Recording-Karte kann man mit 5 Monaten Aufnahmezeit noch recht zufrieden sein. Die letzten beiden Wochen, werden hauptsächlich noch Vocals, Backing-Vocals und kleine Fill-Inns aufgenommen. Die Rohmixe von Jürgen, die jetzt schon wirklich sehr lecker auf die Ohren hauen, bestätigen das gute Gefühl der Band und der Plattenfirma. Nebenher wird an CD-Release Party und Tour gearbeitet um das Album auch richtig bekannt zu machen. Da im Moment die Technik 100% solide arbeitet, die Aufnahmen "nur" noch zwei Wochen dauern werden und der Sound enorm ist, könnt ihr euch die geniale Stimmung bestimmt vorstellen. Der Release April 2002 steht und wie sagt Nina Ruge immer: Alles wird gut!
Da sang er und sang und sang und es machte "knack", "zerr" und "ppffff". Nein, keine Stelle aus einem Batman-Comic, sondern der Tod der Soundkarte. Beim Einsingen gab sie den Geist auf, was aber nicht an Christian's Gesang lag, sondern an einem technischen Fehler. Also bedeutete das zunächst AUFNAHMESTOP. Während in dieser Zeit Jürgen und Christian mit Hilfe von Studiomitglied Mario an einer Problemlösung feilten, ereilte die frohe Nachricht die Band als praktisch alle depremiert waren (wegen Aufnahmestop). ARILYN haben einen Plattendeal. Das Heidelberger Label Quixote-Music wird "Tomorrow never comes" veröffentlichen. Beide Seiten haben die Fronten abgeklärt und freuen sich auf die zukünftige Zusammenarbeit. Die beste Nachricht seit dem Tage als die Band merkte, daß Jürgen (Kaletta) keine Frau ist. Die Veröffentlichung des Albums verschiebt sich aber leider auf April. Morgen ist die neue Soundkarte da und dann gehts in großen Schritten "endlich" dem Ende zu. Nach so langer Zeit im Studio wollen die Jungs endlich wieder auf die Bühne.
Die ein oder andere Verzögerung war eingeplant und deshalb hat es nun niemanden mehr überrascht, daß die Band (oder vielmehr Christian) immer noch im Studio eingeschlossen ist und nicht raus darf, bevor die Vocals im Kasten sind. Die Gesangsaufnahmen bilden somit den krönenden Abschluß einer monatelangen Aufnahmenorgie. Die Motivation ist dennoch vorhanden, denn ein Label aus Heidelberg hat starkes Interesse am fertigen Album. Mit diesen guten Nachrichten läuft der Motor jetzt wieder geschmeidig und in 2-3 Wochen werden die Vocals produktiv auf Harddisk aufgenommen sein. "Wir wollen schließlich ein super Album vorlegen und lassen uns deshalb die Zeit, die nötig ist um alles so gut wie möglich abzuschließen", so Christian. Eine weitere wichtige Neuigkeit: Arilyn werden wohl demnächst wieder zu fünft sein. Ein neuer Basser ist im Moment in der Einarbeitungphase und wird hoffentlich schon fit für die Live-Konzerte sein. D.h. Christian wird sich dann wieder ausschließlich um den Gesang kümmern und gibt den Bass-Part ab. Nach den monatenlangen Aufnahmen sind die Jungs tierisch heiß das Material Live vorzustellen. Arilyn ist eben eine Live-Band!
Wir schreiben den 17.01.2002, die Band ist nun fast 3 1/2 Monate im
Studio und das Album ist instrumental zu 95% im Kasten. Heute beginnen
endlich die Vocal-Aufnahmen. Zusammen mit der Studio-Crew hat man sich
entschieden lieber ein bißchen mehr Zeit zu investieren, dafür aber ein
richtig geiles Album abzuliefern. Nachdem das Cover und das Booklet vom
Design her abgesegnet und in Produktion ist, die Aufnahmen (noch vor dem
Rohmix) brilliant klingen und die Fotosession sehr gut über die Bühne
lief ist die Stimmung richtig gut. Das Booklet wird in den nächsten
Tagen fertig sein und wenn die ersten Lieder komplett mit Stimme
aufgenommen sind, werden auch diverse Musikzeitschriften-Redakteure und
Label-Verantwortliche zum Pre-Listening eingeladen. Ist schon ein
komisches Gefühl, endlich nach so langer Zeit das fertige Album fast
schon in der Hand zu halten. Nachdem jetzt die Puzzle-Stücke wie
Aufnahme, Cover, Booklet, Fotos, etc. nach und nach zusammen gesetzt
werden, kann man schon sagen, daß die Jungs richtig aufblühen. Vergessen
sind die Tage an denen man gestreßt und nervös war. Die Qualität der
Aufnahmen und der Songs an sich ersticken negative Schwingungen praktisch
schon im Keim. In 2 Wochen dürften alle Aufnahmen im Kasten sein, dann
kann es Anfang Februar mit dem Mischen bei Markus Ball losgehen.
Paralleluniversum, das bedeutet eine Sache passiert zeitgleich an zwei verschiedenen Orten. Ein guter Vergleich zur momentanen Aufnahmesituation. Es wird fieberhaft in Ludwigshafen und in Rülzheim gearbeitet. Die Platte ist zu 80% instrumental fertig. Bis auf 4 Songs ohne Bass und diverse Gitarren-Feinheiten steht das Album als Ganzes. Es gab verschiedene Verzögerungen, die hauptsächlich durch das Abhören der Einzelspuren entstanden. Fehlersuche ist ein grauenhaftes Ritual. Man hört sich einzelne Stellen bis zu 40 oder 50 Mal an und muß entscheiden ob es wirklich "der Take" ist, den man braucht. Bei dieser Arbeit fand man schließlich einige Unsauberkeiten, Timing-Fehler oder Kabelknackser. Deshalb mußten die ein oder anderen Sachen noch verbessert bzw. neu eingespielt werden.
Das Cover / Booklet steht vom Design her und wir im
Moment ausgearbeitet.
Die Texte wurden auch aus England zurückgeschickt
und erfreulicher Weise waren außer ein paar Rechtschreibfehlern keine
Sachen zu bemängeln. Thank you Clive! Die Aufnahmen sollten eigentlich
am 31.12.01 zu Ende sein, aber es war kein Problem den Termin auf
31.01.02 zu verlängern. Man möchte ja schließlich ein geiles Album
abliefern und nicht durch Zeitdruck die kreative Handbremse ziehen
müssen. Der Release Ende Februar / Anfang März sollte aber noch zu
packen sein.
Demnächst steht der Fototermin fürs Booklet an! Keine Ahnung wie lange das dauert, aber die Band darf erst gehen, wenn jeder gut abgelichtet ist ... na das kann ja heiter werden bzw. lange dauern! übrigens, Christof's Hamburger schmecken um Längen besser, als die der amerikanischen Konkurrenz.
Die Spannung steigt, denn nach langer Zeit war die Band endlich wieder
komplett in den heiligen Hallen des Strange Sound Studios. Zusammen
hörte man sich die bisher aufgenommen Lieder an. Bedingt durch die
Tatsache, daß die Keyboard-Spuren bei Jürgen in Rülzheim aufgenommen
werden und der Rest in Ludwigshafen hatte nun jeder die Gelegenheit das
komplette Puzzle zu hören. Jürgen stellte auch das Intro der CD vor
und jeder war hin und weg. Es ist um Längen besser geworden, als alle es
gehofft hatten. Aber auch die anderen fertigen Lieder (ohne Vocals)
fanden begeisterten Anklang bei Band und Studiocrew. Die Reihenfolge der
Lieder ist nun auch festgelegt. Letztlich fehlen noch bei 4 Liedern
Keyboards und Gitarren, bei 6 Liedern der Bass. Da kam natürlich Freude auf
und die Stimmung ist auf ihrem bisherigen Höhepunkt. Die Aufnahmen sind
druckvoll, atmosphärisch und spiegeln den Charakter der Band.
Jürgen (jetzt der andere)
spielte gestern noch die Gitarren zu Nameless und Rescue me ein. Der
Höreindruck vor der Mischung ließ die Jungs wirklich nicht auf ihren
Stühlen sitzen und so langsam bröckelt die Anspannung und der
Termindruck ab. Besonders Christian, als Producer immer wieder kurz vorm
Nervenkollaps, hat wieder sein charmantes Lächeln und fand zu seiner
chaotischen Ader zurück. Trotz allem besteht alle 60 Minuten der Drang
Jürgen (oder beide Jürgense ???) zu erwürgen. Wieso? Ganz einfach, die beiden Kreativköpfe spornen
sich immer wieder an, was letztlich zu der Vielfalt führt, die ihr
hoffentlich auf der Platte spüren werdet.
Andererseits könnte Jürgen (jetzt wieder ersterer) vermutlich Christian auch alle 20 Minuten
erwürgen, denn das leidige Thema Harddiskrecording per PC bringt
Jürgen nochmal ins Grab. Der vergebliche Versuch eine neue Festplatte
einzubauen scheiterte an der Leistungsverweigerung des PC und die
witzigen Fehlermeldungen des Aufnahmeprogramms werden von
der Band nur noch mit einem deftigen "FUCK YOU" kommentiert.
Wer zum
Teufel hat gesagt Harddiskrecording ist einfacher als Recording auf den
guten alten Bandmaschinen? Schande soll dich aus dem Dorf treiben.
Ansonsten ist zu sagen, daß der Kaffeekonsum ernorm angestiegen ist.
Christian und Kai (die Muse des Studios) schwören auf Melitta Auslese.
Aromatisch im Geschmack und nach der 5. Tasse merkt man auch das Koffein.
4 Kannen Kaffee pro Recordingsession ist der Standard. Man wird dieses Bild
auch offiziell an Melitta schicken. Vielleicht ist das der Beginn einer
neuen Werbekampagne.
Ab jetzt wird jeden Tag pausenlos weiter gearbeitet um den Zeitplan einzuhalten. Die Aufnahmen dürften somit am 23.12. abgeschlossen sein. Nach einer kleinen Pause werden Christian und Christof mit dem Mischen/Mix anfangen. Das Release Datum Ende Februar ist somit absolut in Time! Die lange und harte Arbeit scheint sich absolut zu lohnen.
Es ist viel Zeit vergangen seit dem letzten Diary-Eintrag, was aber
nicht bedeutet wir hätten nichts gemacht. Im Gegenteil, die Produktion
geht so langsam in Richtung "Ende Recording". Die Schlagzeugspuren sind
jetzt komplett und Gitarre und Keyboards sind zur Hälfte eingespielt. Im
Moment wird sogar parallel in Ludwigshafen und bei Jürgen in Rülzheim
(Keyboard-Spuren) gearbeitet. Am kommenden Wochenende wird der Bass
aufgenommen und dananch kommt der Rohmix. Dann kommt der angenehme Teil
für die restliche Band, PAUSE! Christian wird dann die Vocals einsingen
und somit die Aufnahmen aus Sicht der Band beenden. Jürgen hat auch das
Intro der CD ferig. Um der Platte einen angenehmen Höreindruck
mitzugeben, werden die Lieder mit Soundübergangen "nahtlos" ineinander
verlaufen. Der Hörer soll das Album als Ganzes sehen und nicht nur 14
separate Lieder.
Die Musikindustrie ist ein komischer Haufen. Da gibt es Bands, Alben,
Poster, Manager und "Musikvideos". Die sind wichtig um die CD zu
promoten. Aber wie kommt man an ein gutes Musikvideo ohne 50.000,-DM
aufwärts zu investieren. Da Christian wieder einmal vergessen hat, Lotto
zu spielen, muß man sich jetzt andere Möglichkeiten ausdenken. Ah ja,
ein digitales Musivideo direkt in den MAC, schneiden, Effekte dazu und
ab an die Sender. Deshalb war es nach den Aufnahmesessions am Samstag
erklärtes Primärziel sich Gedanken über die Videorealisation zu machen.
Das Recording am Samstag lief wieder hervorragend.
Jürgen spielte einige Gitarrenspuren zu "Tomorrow nerver comes" ein und Christof merkte, daß er nicht mehr so locker spielt wie vor 5 oder 6 Jahren. Die Band überlegt, ob man ihm mal ein Fitnessteil aus dem Fernsehen bestellt. Auch die große Booklet- und Fotodiskussion wurde offiziell eröffnet. Wie bekommt man solche unattraktiven Männer möglichst gut aufs Foto? Wer soll diese unmögliche Aufgabe lösen?
Marko und Christian verbrachten den Sonntag mit ein paar Testsequenzen zum Arilyn-Video. Jetzt ist man noch auf der Suche nach einem Drehort und einer Story. Der Videodreh wird aber voraussichtlich nicht mehr dieses Jahr stattfinden. Gerade die digitalen Effekte werden ein bißchen Zeit in Anspruch nehmen, denn zu Space-Rock sollten auch ein paar spacige Effekte dazugehören. Gespannt?
Wir auch!
Christof hat Jürgen (Keyboards)
bewiesen, daß Schlagzeuger nicht immer die Buh-Männer sind und haut die
Lieder mittlerweile nacheinander in den Kasten. Die Idee Christof mit
einer Hodenklemme zu drohen war goldrichtig. Da das Album als Bonustrack
eine Cover-Version eines echten 80er Klassikers enthalten wird, kümmert
sich Christian im Moment um die Erlaubnis der Künstler und der
Plattenfirma. Sollten Arilyn diese nicht bekommen, wäre das mehr als
Schade, da das Lied bereits im Kasten ist und sich schweinegut anhört.
Mit ein bißchen Glück und Verhandlungsgeschick sollte das aber möglich
sein. Leider, muß man sagen, hat sich die komplette Band schon lange
nicht mehr gesehen, was aber spätestens Ende November an Christian's
Geburtstag geändert werden soll. Hoffentlich können die Jungs nach der
Feier noch die Aufnahmen beenden. Man hat ja schon oft gehört, daß die
Mannen von ARILYN dem Feiern nicht abgeneigt sind.
Der Aufnahmeraum ... unendliche Weiten ... ! Um diese zu umgehen, hat das
Studio-Team noch einen Spiegel im Aufnahmeraum installiert. So hat jetzt
jeder Einzelne Blickkontakt zum Anderen. Das ist sehr wichtig für
Pausen, Timing und Spielgefühl. überhaupt, muß man der
Studiocrew ein
dickes Lob machen. Da die Aufnahmen eigentlich schon am 01.10. begonnen,
aber noch etliche Sachen im Studio zu bauen waren, legten sich die Jungs
enorm ins Zeug.
Nun ist alles fertig und die Crew kann sich auf wichtige
Sachen wie Kaffee kochen, Schrott erzählen und Nahrungszubereitung
kümmern. In Einem ist man sich einig.
Patty kocht den stärksten Kaffee!
Ein Schluck und man kann 6 Tage kein Auge mehr zu machen. Marko und
Christian testen im Moment gerade jegliches Programm und Plug-In um den
Aufnahmen beim Endmix die richtige Power zu verpassen.
Christian hat
nun mit CoolEditPro endlich ein Tool gefunden, mit dem man im schnellen
Studioalltag die Audioaufnahmen in bester Qualität superschnell und
kinderleicht bearbeiten kann. Das Programm wurde speziell für 8-Jährige
entwickelt. Und hier der wöchentliche Tiefkühlpizzatest: Dr. Oetker
"2-", Wagner Steinofen "1-". In diesem Sinne: Keep on spacing!
Nach einer eher schleppenden Anfangsphase und etlichen kleineren
technischen Problemen, laufen die Aufnahmen auf Hochtouren. Am Samstag
wurden 2 Songs kompletiert. Mit Nightmare und Far away hat man
endlich den Stein ins Rollen bekommen. Christof spielte die
Schlagzeugspuren bereits 2 Tage vorher ein. Nachdem Christian die
Bass-Spur im Kasten hatte wechselte er wieder an seinen
Hauptarbeitsplatz, das Mischpult, oder kurz Mixer. Danach war dann
endlich auch mal Jürgen dran. Die Gitarre frisch gestimmt konnte es
losgehen und untypischer Weise gelang alles auf Anhieb großartig. Auch
Jürgen Nummer 2, spielte die
Synthie-Spuren in perfekten 30 Minuten ein. Da soll mal einer sagen
Arilyn wären keine Profis :-)
Die Stimmung innerhalb der Band und des Studioteams war ebenfalls sehr
gut. Mittlerweile hat man den Sound gefunden, den man diesem Album geben
wollte. Brillianz, Atmossphäre, Tiefe und Melodie. Nun werden die
restlichen 12 Songs instrumental in den Kasten gehauen. Dies sollte bis
Mitte Dezember abgeschlossen sein. Danach wird ein grober Mix gemacht
(Lautstärke, EQ und die Spuren werden geschnitten). Dann kommt der
letzte wichtige Punkt. The Voice! Die Stimme wird zu allen Songs als
Letztes Aufgenommen. Danach die Backgroundstimmen. Für 1 oder 2 Songs
wird Christian im Background von einer Sängerin
unterstützt. Außerdem
wird noch ein Gastmusiker vom Bodensee eingeflogen. Er wird mit seinem
speziellen Instrument einen Song verfeinern. Welcher das ist und
welches Instrument vertreten ist, verraten wir Euch aber erst später.
Wenn alle Komponenten auf Band, bzw. Harddisk aufgenommen, geschnitten
und grob gemischt sind erfolgt der Endmix. Von diesem Mix wird nochmal
eine gemasterte Version gezogen. Dieses Master bekommt das Presswerk und
stellt dann die CD's, Tapes, oder Platten (ja Freunde auch diese gibt es
noch) her. Das Arilyn-Album wird aber nur auf CD erscheinen.
Mittlerweile ist man mit der Produktion auch wieder "just in Time". Das bedeutet, daß das Album wie geplant im Februar erscheinen kann.
Frisch gestärkt vom griechischen Urlaub konnte Christof wieder
mit den Aufnahmen weiter machen. Die Kiefer-Operation ist ausgeheilt und
es konnte weiter gehen. Zur Freude aller (auch vom Studio-Team) liefen
die Aufnahmen mehr als gut. Der Sound ist mittlerweile nicht von
schlechten Eltern und die Stimmung könnte nicht besser sein. Die
PC-Probleme haben sich auch gelöst, was bedeutete, daß die Aufnahmen an
diesem Tag wirklich locker von der Hand gingen. Das einzige Problem nach
wie vor ist das timing. Der Song muß ja gleichmäßig aufgenommen
werden. Christof ist allerdings dafür bekannt, daß er ab und zu diverse
Tempoänderungen vornimmt, die den Rest der Band zur Verzweiflung
bringen. Doch an diesem Tag war die Konzentration wirklich hammermäßig.
Das Studio-Team leistet ebenfalls gute Arbeit. Die Band wird umsorgt und
es ist immer literweise frischer Kaffee vor Ort. Noch ein kleiner Tip
von Christof und Sound-Engineer Marko: Kauft keine Tiefkühlpizza die
weniger als 80 Pfennig kostet. Dies kann zu erheblichen
Geschmacksirritationen führen.
Musik und Technik, gehören zwar zusammen, aber manchmal muß man Beide zu
ihrem Glück zwingen. Um qualitativ ein einwandfreies Album einzuspielen,
mußte man noch etliche Veränderungen am Sound (vor allem den Drums)
vornehmen. Hinzu kam die Tatsache, daß Christof durch eine Kiefer-OP ein
paar Tage außer Gefecht gesetzt wurde. Aber nun sind alle Vorbereitungen
getroffen und alle Einstellungen gemacht. Nach einem weiteren letzten
Sound-Test beginnt jetzt der Aufnahmeteil. Laut Studiozeitplan, sollten
die Aufnahmen bis Mitte-Ende Dezember über die Bühne sein. Ab Mittwoch
geht es verschärft weiter um die Schlagzeugspuren zu den Songs in den
Kasten zu hauen.
Dabei
fiel auf, daß das ursprüngliche Bass-Drum Mikro (sehr bekannte Marke,
recht teuer) für die Aufnahmen nichts taugte. Also probierte man ein
billigeres Model einer anderen, weniger bekannten Marke und siehe da,
die Bass-Drum klang plötzlich satt und wuchtig. Vorher hatte der nötige
"kick" gefehlt.
Nachdem Christof und
Christian den Sound der Drums auf
dem Mischpult hatten, trat ein "kleines" Problem auf. Da die Aufnahmen
über das Mischpult per PC aufgenommen werden, muß der Sound natürlich
auch gut ausgesteuert im PC ankommen. Die Eingänge der Soundkarte waren
aber brutal übersteuert. Also brauchte man nochmals Geduld.
Jürgen und
Christian schafften es schließlich die Soundkarte ans Mischpult
abzugleichen und die ganze Sache optimal auszusteuern. Zum Schluß
spielte die Band dann 3 Lieder ein, von denen jeweils die Schlagzeugspur
"scharf" aufgenommen wurde. Die restlichen Instrumente (keyboards,
guitar, bass, etc.) werden jetzt separat vom jeweiligen Musiker dazu
aufgenommen.
Nach anfänglichen Schwierigkeiten und kleineren Diskussionen, war aber Eines jedem klar: Der Anfang ist gemacht, jetzt kanns losgehen. Auch die beiden Aufnahme- assistenten Marco Sovulj und Mario Partos waren positiv überrascht und zufrieden. Wie heißt es so schön, die Jungs von Band und Studio haben "Blut geleckt".